Ansitzjagd 2020 im Revier Rachau

Wiederum großen Anklang fand die traditionelle Gesellschaftsjagd der Bezirksgruppe Murtal,  die im heurigen Jagdjahr unter strikter Einhaltung der „coronabedingten“ Auflagen im Revier Rachau durchgeführt wurde. Organisatorisch durch die Abschussnehmer des Reviers bestens vorbereitet, wurden die zahlreich teilnehmenden Jägerinnen und Jäger an ihren zugelosten Ständen angestellt. Besonders erfreulich war auch die Tatsache, dass dieses Jahr zahlreiche „neue Gesichter“ an dem Jagdereignis, welches im jährlichen Wechsel immer in einem anderen Revier der Stadtgemeinde Knittelfeld stattfindet, zu vernehmen waren. Im Gegensatz zum Vorjahr war der Hl. Hubertus der Jagdgemeinschaft heuer nicht ganz so wohl gesonnen, sodass schlussendlich keines der freigegebenen Stücke zur Stecke gebracht werden konnte. Nichts desto trotz wurde das herbstliche Jagdereignis  von der Jagdhornbläsergruppe der Freien Jäger feierlich umrahmt. Nach dem offiziellen Ende der Jagd fand beim Schüsseltrieb auch dieses Jahr die Gesellschaftsjagd der Freien Jäger Murtal ihren gemütlichen Ausklang.


RegRat Josef Platzer

 

Vereinswanderung anstatt Vereinsausflug


Es gehört schon zur jahrelangen Tradition, dass am Fronleichnamstag die Freien Jäger der Bezirksgruppe Murtal im Jahresrhythmus wechselnd entweder ihr einzigartiges Preisschießen in der Rachau abhalten oder sich auf einen Ausflug begeben. Dieses Jahr war schon eine Tagesreise nach Slowenien vorbereitet, ehe die Corona-Pandemie dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machte. Also entschied sich der Vorstand dazu für die Mitglieder eine Herbstwanderung zu organisieren. So haben sich nahezu 60 Mitglieder zu diesem Vorhaben angemeldet. Am Samstag, dem 19. September brachen morgens bereits 40 Wanderbegeisterte mit dem Bus auf das Salzstiegl auf, um von dort den Rappoldkogel zu besteigen. Nach kurzer Rast führte die Route weiter zum Schwarzkogel und talwärts zur Gelterhütte. Wenngleich bei den Teilnehmern an der stundenlangen Bergtour sämtliche Altersgruppen vertreten waren, ist es erfreulich und bemerkenswert, dass der älteste Teilnehmer bereits das achtzigste Lebensjahr überschritten hat. Bei der Gelterhütte angekommen, wurde die Wandergruppe bereits von den restlichen Ausflugsteilnehmern erwartet, welche aufgrund ihres körperlichen oder altersmäßigen Unvermögens an der doch anspruchsvollen Tour teilzunehmen, mit einem Kleinbus nachgeführt wurden. Bei von unserem Jagdkameraden und Wirt des Knittelfelder Kapuzinerstüberls Adi Pascutti ausgezeichnet zubereitetem Bratl mit Knödel und Kraut, gekühlten Getränken, Kaffee und köstlichen Mehlspeisen konnte der wunderschöne Herbsttag auf der Alm so richtig genossen werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die sich aus Vereinsmitgliedern rekrutierenden Musikanten –welcher erfreulicherweise auch der jugendliche Nachwuchs nicht fehlte– ehe dieser prächtige Gemeinschaftstag ausklang und alle Teilnehmer wieder mittels Shuttlebus sicher in das Tal zurückgebracht wurden.

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60. Geburtstag von Wolfgang Strohhäusl

 


Hoch her ging es auch bei einem weiteren runden Geburtstag. Wolfgang Strohhäusl feierte am 16. Juli seinen 60-sten Geburtstag. Zu diesem Anlass lud der jagdlich aktive Jubilar auch eine Abordnung der Freien Jäger zu einer Feierstunde in das Gasthaus Teichwirt nach Seckau. Musikalisch eingeleitet wurde der festliche Nachmittag von den Klängen der Jagdhornbläser unter der Leitung von Hornmeister Thomas Kamper. Bei seiner Laudatio bedankte sich Bezirksobmann Stv. Ofö. Ing. Gerhard Gruber bei Wolfgang Strohhäusl für seine langjährige Zugehörigkeit und sein Mitwirken bei der Bezirksgruppe Murtal. Kulinarisch durch ein zünftiges bodenständiges Buffet bestens verpflegt, wurde im Anschluss daran bei Musik, dargebracht durch die Hausmusik Gruber und guter Laune nochbis in die Abendstunden gefeiert.

 

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Nachfeier eines „Runden“


Schon am 27. März d.J. feierte Heinz Hammer seinen 60. Geburtstag. Auf Grund der geltenden Coronavorschriften musste jedoch in den Sommermonaten von einer größeren Zusammenkunft Abstand gehalten werden. Nunmehr wurde sein Übertritt in das nächste Lebensjahrzehnt gebührend nachgefeiert. Im Zuge einer Familienfeier im Gasthaus Sucher in Feistritz, ergriff auch eine Abordnung der Freien Jäger Murtal die Gelegenheit, Heinz Hammer die besten Wünsche der Vereinsleitung zu überbringen. Bezirksobmann Ing. Manfred Rohr dankte dem Jubilar für seine stets aktive Vereinsmitarbeit, im Besonderen für sein Mitwirken in der Jagdhornbläsergruppe sowie für das Führen der Vereinschronik. Verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft und einem kräftigen Weidmannsheil wurde seitens der Bezirksgruppe ein Präsent überreicht und fand die „Nachfeier zum 60-er“ bei ausführlichen musikalischen Darbietungen, bester kulinarischer Verpflegung und einem Umtrunk noch seinen gesellschaftlichen Ausklang.

 

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80. Geburtstag von Ehrenringträger Hermann Staubmann

Als wahres Urgestein der Freien Jäger Bezirksgruppe Murtal darf Hermann Staubmann bezeichnet werden, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte. Seit 42 Jahren Vereinsmitglied war er auch von 1979 bis 2012 im Vorstand der Bezirksgruppe tätig. Davon bekleidete er 22 Jahre die Funktion des Kassiers. In seiner Eigenschaft als Mitpächter des Reviers Mitterbach der Stadtgemeinde Knittelfeld geht Hermann nach wie vor mit überaus großer Begeisterung seiner jagdlichen Leidenschaft nach. Seit vielen Jahren gehört er auch der vereinseigenen Jagdhornbläsergruppe an und spielt das 1. Parforcehorn. Anlässlich seines runden Wiegenfestes lud der Jubilar seine Jagdkameraden und deren Partnerinnen zu einer von der Jagdhornbläsergruppe umrahmten Feierstunde in das Vereinsheim ein. In seiner Laudatio ging der Obmann der Bezirksgruppe Murtal, Ing. Manfred Rohr auf das äußerst rege und pflichtbewusste Wirken von Hermann Staubmann als Weidmann und Jagdpächter ein und würdigte seine initiative Unterstützung bei den unterschiedlichsten Vereinsaktivitäten. Für sein verdienstvolles Schaffen wurde Hermann Staubmann schon vor Jahren neben Auszeichnungen des Verbandes der Freien Jäger auch mit dem bronzenen Verdienstabzeichen der Steirischen Landesjägerschaft geehrt. Eine besondere Würdigung seiner Verdienste wurde ihm im Jahr 2010 durch die Verleihung des Ehrenringes der Freien Jäger Murtal zuteil. Anlässlich der Überreichung eines Ehrengeschenkes ergingen an den Jubilar die besten Wünsche für die Zukunft und ein kräftiges „Weidmannsheil“, insbesondere aber für viel Gesundheit, damit er sich noch lange seiner jagdlichen und musikalischen Tätigkeiten erfreuen kann. Die Jägerfrauen trugen dem Jubilar ein selbst verfasstes Gedicht vor und überreichten ebenfalls ein originelles Präsent. Bei Spezialitäten aus der Küche, edlen Getränken sowie mit viel Geselligkeit und Gesang wurde „Hermanns Runder“ würdig und ausgiebig gefeiert.

RegRat Josef Platzer

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70. Geburtstag von KommRat Johann Schaffer

Kürzlich statteten eine Abordnung des Bezirksvorstandes sowie die Jagdhornbläsergruppe der Freien  Jäger Murtal ihrem Mitglied KommRat Johann Schaffer in dessen idyllischem Jagdhaus in der Hinterlainsach bei St. Michael einen Besuch ab. Grund war –wenn auch „coronabedingt“ etwas verspätet– die 70. Wiederkehr des Geburtstages des großen Förderers und Gönners der Freien Jäger Murtal. KommRat Schaffer hatte immer wieder ein offenes Ohr, wenn es um die materielle Unterstützung der aktiven Bezirksgruppe ging. In seiner Laudatio erwähnte der Bezirksobmann Ing. Manfred Rohr ausführlich und dankbar die einzelnen Projekte, welche von KommRat Schaffer großzügig gefördert wurden. Anlässlich der Übergabe eines Ehrengeschenkes wünschte Ing. Rohr dem Jubilar weiterhin viel Jagdglück, Weidmannsheil und vor allem Gesundheit. Die Feierstunde wurde von der vereinseigenen Jagdhornbläser mit auserwählten Jagdsignalen umrahmt, ehe  es bei gastlicher Bewirtung durch KommRat Schaffer zum gemütlichen Teil des Abends überging, welcher mit Musik und Gesang zu später Stunde seinen Ausklang fand.

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Eduard Enzinger – Ein spät berufener Weidmann

Als unterstützendes Mitglied war Eduard Enzinger der Bezirksgruppe Murtal in der Vergangenheit stets ein großer Förderer und verlässlicher Partner. Nun überraschte Edi seine Kameraden mit dem Nachweis der bestandenen „grünen Matura“ und schloss dadurch mit über 70 Jahren in die Gilde der ausübenden Weidmänner auf. Ganz bewundernswert ist auch jene Tatsache, dass sich seine Gattin Bruni dem Interesse ihres Edis anschloss und ebenfalls die Jagdprüfung ablegte. Anlässlich der jeden Mittwoch im Vereinsheim stattfindenden Jagdhornbläserprobe und des darauffolgenden Stammtisches gratulierte  Bezirksobmann Ing. Manfred Rohr den beiden „Jungjägern“ zu ihrem ehrgeizigen Vorhaben und wünschte ihnen künftig unvergessliche Stunden im Revier, stets einen guten Anblick und vor allem Weidmannsheil. Verbunden mit bestem Dank für die stets gewährten Unterstützungen innerhalb der Vereinslebens überreichte Ing. Rohr dem spät berufenen Weidmann symbolisch einen persönlich gewidmeten Jagdnicker. Bei kulinarischen Schmankerln und gepflegten Getränken wurde dieses seltene Ereignis noch ausgiebig gefeiert.


RegRat Josef Platzer

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 Eine glückliche Gewinnerin


Die traditionellen Preisschießen der Freien Jäger Murtal sind auf Grund ihrer zahlreich zu gewinnenden Waren- und Sachpreise bei der großen Besucherschar immer sehr beliebt. Besonders für Jägerinnen und Jäger gibt es  bei den verschiedenen Schießdisziplinen sowie bei einer gesonderten Verlosung attraktive Wildabschüsse zu gewinnen. So durfte sich im Zuge des im Jahr 2019 durchgeführten  Preisschießens unter vielen anderen Gewinnern auch die frischgebackene Jungjägerin Sophie Felfer aus Oberzeiring bei der Verlosung über einen Muffelwildabschuss im Revier Gulsen freuen. Aus dem anfangs nicht näher definierten Abschussgewinn eines „Stückes Muffelwild“ ergab sich schlussendlich ein äußerst ansprechendes Jagderlebnis auf einen durchaus herzeigbaren mehrjährigen Widder. Auf diesem Wege bedanken sich die glückliche Gewinnerin und der Bezirksvorstand der Freien Jäger Murtal nochmals mit einem kräftigen Weidmannsdank bei den spendablen Revierpächtern DI Helmut und Günther Steiner für das nicht alltägliche und unvergessene Jagderlebnis. 


RegRat Josef Platzer